was man so über uns schreibt!
Adventskonzert in Detmold Remmighausen
Quelle: Lippische Landeszeitung 14.Dezember 2011
Workshop Bad Meinberg September 2011
Quelle: Lippische Landeszeitung 27.September 2011
Abendmusik - Ev. Kirche Bad Meinberg
Quelle: Lippische Landeszeitung 02.Juli 2011
Benefiz Konzert in Hausen (Wied)
Quelle: Gemeindebrief der evangelischen Kirche Bad Meinberg , August 2009
Vom 05.-07. Juni fuhr der Gospelchor ins Franziskanerkloster nach Hausen (Wied) um dort ein Benefiz-Konzert in
der St. Josefskirche zu geben. Am Freitagmittag, den 05. Juni, machten sich 18 Chormitglieder mit
2 Bullis und 2 Pkws vom Gemeindehaus aus auf den Weg, um im Westerwald gute Gospelmusik zu präsentieren.
Wir folgten einer Einladung von Ulrich Schmitz, Generalsuperior der
Franziskanerbrüder vom Heiligenkreuz im St. Josefshaus in Hausen
(zwischen Linz und Neuwied), der ein Bruder von Chormitglied Thomas
Schmitz (Tenor) ist.Nach einer ca. 4stündigen teils zähflüssigen Fahrt, die natürlich mit den
einen oder anderen Gospelsongs aufgelockert wurde, kamen die Autos
etwa zeitgleich in Hausen an.
Und die Ulrike Silbermann, die in kurzen Hosen, Wanderschuhen und Rucksack ca. 60 km in
2 Tagen in Richtung Kloster pilgerte, traf just in diesem Moment am Haupteingang
ein und wurde freudig begrüßt. Weil Thomas seinen Bruder ja schon mehrfach besucht hat, übernahm
er das Kommando und führte uns in das Kloster. Hier wurden wir von Generalsuperior Ulrich mit einem reich
gedeckten Tisch herzlich empfangen. Nachdem wir uns ordentlich gestärkt hatten, ging es ins 11 km entfernte
Ehlscheid, wo ein Gästehaus für uns zur Verfügung gestellt wurde. Hier verbrachten wir den Abend in geselliger
Runde, mit vielen Bildern und Erinnerungen an Veranstaltungen, die mit oder durch den Gospelchor begleitet
wurden. Auch die Musik durfte nicht fehlen, nur beschränkte sie sich an diesem Abend nicht ausschließlich auf
Gospel. Ulrike, Thomas und Volker Riesenberg begleiteten auf der Gitarre unsere Lieder.
Der zweite Tag war wirklich voll mit Arbeit. Thomas hatte uns einen erstklassigen Verstärker samt Boxen
mitgebracht. Es wurde an der Technik nach dem Aufbau noch einiges an Abstimmung nötig, dann ging es
ans Proben. _ber fünf Stunden, nur unterbrochen durch eine Mittagspause von 1,5 Stunden. Da wird einem ganz
schön was abverlangt, zumal unser Chorleiter Arnold Fehlberg sich auch nicht erweichen ließ, den einen oder
anderen leicht abweichenden Ton zu akzeptieren. Es hat sich aber, wie der Sonntag zeigen wird, wirklich gelohnt.
Gegen 17:30 Uhr nahm sich Bruder Ulrich die Zeit, uns durch das Kloster und das Wohn- und Pflegeheim St. Josefshaus zu führen. Dort
können Menschen mit geistiger Behinderung, mit neurologischen und psychischen Erkrankungen, Menschen im Alter (Schwerpunkt Demenzerkrankungen),
Menschen mit hohem Pflegebedarf (Schwerpunkt Chorea Huntington), Menschen im Wachkoma (auch mit außerklinischer Beatmung) ein neues Zuhause finden
und hier ihr Leben verbringen. Wir waren beeindruckt, mit welchem Einsatz und Mitgefühl dort gearbeitet wird. Danach ging es zu Fuß (Erschöpfte,
Fußkranke und Bequeme ausgenommen) in das gut 3 km entfernte Waldbreitbach, wo wir in der Franziskanerklause einkehrten. Ein hübsches
kleines Restaurant mit ausgezeichnetem Essen. Dort verweilten wir gute 2 Stunden und kehrten dann in unser Gästehaus zurück um wieder einen
schönen gemeinsamen Abend zu verbringen. Am frühen Sonntagmorgen begann unser großer Tag mit Gottesdienst und Gospelkonzert. Wir fuhren schon um
07:30 Uhr zur Klosterkirche. Dort angekommen, ein schnelles Frühstück, ausgenommen die ganz nervösen, war Soundcheck und Einsingen angesagt.
Um 9.30 Uhr begann der katholische Gottesdienst. Wir wurden von den Geistlichen und der Gemeinde herzlich aufgenommen. Mit fünf Gospels aus unserem Repertoire, die durch die sehr gute Akustik der Kirche ein Erlebnis waren, rundeten wir einen
wirklich gelungenen Gottesdienst ab.
Nach einer kurzen Pause mit einem schnellen Kaffee, nahm uns Bruder Ulrich wieder an die Hand und stellte
uns das Projekt "Garten der Generationen" vor. In diesem Garten sollen Jung und Alt, ob mit oder ohne Behinderung, zusammen kommen, um Zeit spielend
miteinander zu verbringen. Bruder Ulrich erläuterte uns, dass insbesondere Kinder keine Scheu vor Menschen haben, die äandersô sind. Sie fragen ohne
Hintergedanken und nehmen es als Gottgegeben hin, dass die Menschen sind, wie sie sind. Für die heutige Zeit ein wichtiger Beitrag zum Miteinander
von Jung und Alt, und zur Integration von behinderten Menschen. Nachdem wir über die Hintergründe aufgeklärt wurden, hofften wir auf große Resonanz
und Spendenbereitschaft der Menschen, die am Nachmittag das Benefiz - Konzert zugunsten des Projektes "Garten der Generationen" besuchen würden.
Unser Konzert war wirklich gut. Eine sehr gut gefüllte Kirche und ein großes Repertoire, bei dem für alle etwas dabei war. Nach der fünften Zugabe
war dann aber wirklich Schluss. Wir zogen mit dem Lied "God will bless you" aus der Kirche aus, verabschiedeten die Zuhörer singend
beim Verlassen der Kirche. Und die Spende war grandios! Das Konzert brachte über 400 € in die Kasse, und zur Freude aller gingen dazu noch
weitere Spenden von mehr als 500 € ein, so dass an diesem Tag eine Summe von fast eintausend Euro für das Projekt zusammen kamen. Sicher können
Sie sich vorstellen, wie erfreut wir und die Bruderschaft darüber sind. Nach einem letzten Kaffee und guten Wünschen von Bruder Ulrich ging es
und Garten der Generationen um 18:30 Uhr Richtung Heimat. Für die Chorgemeinschaft ein wunderschönes und gelungenes Wochenende. Naja, anstrengend war es schon, aber
ich sage Ihnen, ich würde gern wieder einen VW-Bus voll beladen mit Gospel singenden Frauen fahren.
Hans Huger
nach dem Konzert vor der Klosterkirche
Konzert in Bad Meinberg Oktober 2008
Quelle: Lippische Landeszeitung 02.Oktober 2008